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Satzung des Vereins

Satzung

des Vereins „Gemeinschaftszentrum - Zeitbank“ e.V.

 

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 31.03.2011 in Eggesin.

 

Präambel

Der Verein fördert zivilbürgerliches Engagement nach demokratischen Prinzipien. Zur Verbesserung des sozialen Klimas soll er dazu beitragen, die Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Alt und Jung durch Strukturen zu überbrücken und Kooperationen an Stelle von Isolation und Gemeinwohl an Stelle von Eigennutz zu setzen. Das Wohl und die Würde des Menschen, unabhängig von seinem sozialen Status, sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.

 

§ 1 Name und Sitz

a) Der Verein führt den Namen „Gemeinschaftszentrum - Zeitbank“

b) Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.“

c) Der Sitz des Vereins ist Eggesin

d) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 2 Zweck des Vereins ist

a)die Förderung der Jugend- und Altenhilfe

b)unter anderem die Unterstützung von Personen in Verrichtungen des täglichen Lebens, die zu  dem Personenkreis des § 53 AO (Bedürftige) gehören

c)die Förderung der Bildung und Erziehung

d)das Gemeinwohl zu stärken

e)die Förderung generationsübergreifenden Arbeitens

 

§ 3 Satzungszweck

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch nichtkommerzielle Angebote, wie:

a) sozial integrierte Persönlichkeiten zu stärken und zu entwickeln

b) Aufbau und Betrieb einer Zeitbank

c)Nachbarschaftliche Dienstleistungen (z.B. Hilfe im Haushalt, Besuchsdienste, Entlastung pflegender Familienangehöriger, Begleitung von alten und hilfsbedürftigen Personen, Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen)

d) Durchführung von Vortragsveranstaltungen und Seminare

e) Fortbildung der aktiven Mitglieder durch Vorträge und Seminare mit dem Ziel, die Qualität der angebotenen Hilfeleistungen sicher zu stellen.

 

 

§ 4 Gemeinnützigkeit

a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 52 Abs. 1 „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO) , vor allem in den Bereichen Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung, Jugendhilfe und Altenhilfe

b) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke

c) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke und im Rahmen der steuerlich unschädlichen Betätigungen des § 58 AO verwendet werden.

d) Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins (ausgenommen sind hiervon Aufwandsentschädigungen).

e) Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigen.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

a) Der Verein hat stimmberechtigte und fördernde (nicht stimmberechtigte) Mitglieder.

(1) Fördermitglied kann werden, wer die Grundsätze und Ziele des Vereins anerkennt. Dieses können auch juristische Personen sein.

(2) Stimmberechtigtes Mitglied kann werden, wer die Ziele des Vereins durch Engagement unterstützt.

b) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen; über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung durch den Vorstand ist diese Entscheidung in der folgenden Mitgliederversammlung zu bestätigen.

c) Ist ein stimmberechtigtes Mitglied drei Mitgliederversammlungen in Folge unentschuldigt ferngeblieben, so wandelt sich seine stimmberechtigte Mitgliedschaft automatisch in eine Fördermitgliedschaft um.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

a) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Der Austritt muss mit einer Frist von drei Monaten jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand schriftlich erklärt werden.

b) Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

 

§ 7 Mitgliedsbeiträge

a) Von den Mitgliedern werden jährlich Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit wird in der Beitrags- und Gebührenordnung festgelegt.

 

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

- Mitgliederversammlung und

- der Vorstand

 

§ 9 Mitgliederversammlung

a) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl des Vorstandes, Entgegennahme des Berichts des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes, Wahl von mindestens zwei Kassenprüfenden und Entgegennahme ihres Berichtes, Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins, Entscheidung über den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen und die Genehmigung von Arbeitskreisen.

b) Im ersten Halbjahr eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

c) Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.

d) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

e) Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.

f) Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

g) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.

h) Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

i) Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Protokollführer zu wählen.

j) Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein stimmberechtigtes Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.

k) Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Auflösung des Vereins bedarf der Zustimmung mindestens der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder.

l) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist und den Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung steht.

 

§ 10 Vorstand

a) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus mindestens fünf Mitgliedern. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit.

b) Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam nach außen.

(1) Der Vorstand kann zur Geschäftsführung eine ihn unterstützende Verwaltung einrichten. Eine Geschäftsordnung ist von der Mitgliederversammlung zu genehmigen. Er kann Arbeitskreise einrichten und Arbeitsverträge abschließen.

(2) Der Vorstand betreibt ein Vermittlungs/Koordinationsbüro, das junge und alte Menschen, Behinderte und nicht Behinderte, Migranten und Inländer innerhalb von Nachbarschaftsbeziehungen zusammenführt.

Dazu dient unter anderem die Errichtung einer Internetseite und eines zentralen Telefondienstes zur Vermittlung von Hilfen und Ressourcen.

c) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

d) Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.

e) Wiederwahl ist zulässig

f) Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Beendigung der Amtsperiode aus, so bestimmen die verbleibenden Vorstände ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds.

g) Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

h) Die Beschlüsse des Vorstandes werden schriftlich protokolliert und stehen den Mitgliedern zur Verfügung.

 

§ 11 Beirat

a) Der Vorstand kann einen Beirat berufen.

b) Der Beirat berät den Vorstand in Fragen von grundsätzlicher und wesentlicher Bedeutung. Er trägt zur Förderung der Vereinszwecke bei.

c) Die Beiratsmitglieder werden vom Vorstand berufen und sind von der nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen.

d) Zur Berufung ist eine Vereinsmitgliedschaft nicht erforderlich.

 

§ 12 Kassenprüfung

a) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfende.

b) Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Wiederwahl ist zulässig

 

§ 13 Auflösung des Vereins

a) Bei Auflösung des Vereins, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes – soweit dadurch die Gemeinnützigkeit verloren geht – fällt das Vermögen an eine gemeinnützige Körperschaft mit Aufgaben im Bereich der Zweckbestimmung -nach § 2- dieser Satzung, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 14 Inkrafttreten der Satzung

a) Die Satzung des Vereins tritt am 31.03.2011 um 19:45 Uhr in Kraft durch

Beratung und Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung.

 

 

Eggesin, 31.03.2011